Swisstrac-Wanderung 2015

2015 06 04 12.13.04Erstmals wurde eine schon längst in den Köpfen brodelnde Idee in die Tat umgesetzt - eine Swisstrac-Wanderung mit Mitgliedern des Rollstuhlclubs Zentralschweiz. Das Ziel war eigentlich bald festgelegt und nach einer Rekognoszierungsfahrt von Peter und Geni und der Zusage des Club-Kassiers für einen Unkostenbeitrag war die Sache geritzt!

Engelberg am 27. Juni 2015

Nicht weniger als 15 Swisstrac-Fahrer und 12 Fussgänger trafen sich morgens auf dem Parkplatz beim Sportzentrum in Engelberg und nahmen den Weg Richtung Eugenisee unter die Räder, resp. unter die Füsse. Dann ging's entlang an der rauschenden Engelberger-Aa Richtung Eienwäldli, wobei es Peter natürlich nicht unterlassen konnte, uns auf einem idyllisch gelegenen Platz einen reichhaltigen Apero zu offerieren. Dafür gebührt ihm ein ganz spezieller Dank.

Im nahe gelegenen Restaurant gleichen Namens genossen wir ein feines Mittagessen mit Dessert, wobei uns Jakober Sepp ein gutes Kafi spendierte. Auch dafür vielen Dank. Zwar mussten einige während des Essens eiligst trockene Plätze unter der ausladenden Store aufsuchen, doch nach kurzer Zeit war der Regenguss vorbei und wir konnten Richtung Engelberg starten. Schon nach kurzer Zeit aber prasselte erneut kräftiger Regen auf unsere Häupter, die wir dann aber mit Pelerinen, Hüten und Schirmen so gut wie möglich zu schützen versuchten! Doch auch dieses Intermezzo ging nach kurzer Zeit vorbei und schliesslich trafen sich alle, wieder aufgewärmt und trocken, vor der Käserei des Klosters Engelberg zu einem letzten Stelldichein. Die dunkel aufziehenden Wolken versprachen nicht allzu viel Gutes, weshalb der verbleibende kurze Weg zu den Autos zügig voranging.

Es war eine schöne, gemütliche und vor allem gesellige Wanderung, sodass sich eine ähnliche Veranstaltung im kommenden Jahr quasi aufdrängt. Also, bis dahin weiterhin schöne Fahrten und alles Gute.

Text: Werni Waldispühl / Bilder: Peter Gilomen

Ausflug Greifensee 2015

2015 06 04 12.13.04Was für ein Traumwetter an diesem Fronleichnams-Tag. Unsere starken Männer kamen bereits beim Einladen der 10 Rollstühle, 3 Elektrorollstühle und 6 Swisstracs ins Schwitzen. Der Kofferraum war randvoll. Dazu wurden noch 4 Rollstühle bei den Sitzplätzen fixiert.

4. JUNI 2015

Mit Spannung fuhren wir Richtung Maur, wo uns am Steg bereits ein Schiff zur See-Überquerung erwartete. Welch ein Genuss, diese 15-minütige Überfahrt nach Niederuster.

Das ganze Ufer des Greifensees ist Naturschutzgebiet. Es ist ein beliebter Wander- und Veloweg. Die Stadt Uster realisierte 2003 den 3 km langen Rollstuhlweg von Niederuster nach Greifensee. Glücklicherweise hat etwa die Hälfte des Uferweges eine Waldvariante, denn während der einstündigen Wanderung von 11 bis 12 Uhr brannte die Sonne bereits kräftig.

Pünktlich erreichten wir unser Restaurant zur alten Kanzlei, wo wir einen Saal für uns hatten, mit Blick auf das Kirchlein im alten Städtchen am See. Das Menu war der Region angepasst: Züri-Geschnetzeltes, wobei immerhin 11 der total 39 Personen Eglifilets im Teig bestellten.

Nach dem Essen hatten wir etwa 2 Stunden Zeit um das alte Städtchen mit der wunderbaren Parkanlage zu besuchen. In verschiedenen Gruppen sassen wir am See oder unter den Bäumen. Unsere Schwimmleiterin Fränzi liess sich ein Bad im See nicht nehmen. Wer noch Durst verspürte, besuchte das Parkrestaurant. Es war eine richtige Ferienstimmung, umso mehr als auch andere Leute an der Sonne lagen oder badeten.

16.45 Uhr traten wir die Heimreise – wiederum via Rapperswil – an. Wegen des Abendverkehrs erreichten wir unseren Ausgangsort Brändi Horw erst um 19 Uhr. Aber wichtiger war das schöne Gefühl, einen tollen Ausflug genossen zu haben.

Bilder und Text: Alex Steiner 

ZOO Zürich 2014

P1090247Bei sommerlichem Wetter startete unser SPV-Car mit 39 Teilnehmern nach Zürich. Trotz Stau waren wir pünktlich 10.30 Uhr vor der Masoala-Regenwaldhalle, wo uns das Freiwilligen-Team des Zoos empfing. Wir wurden in 7 Gruppen eingeteilt, um in unterschiedlichen Routen den Wald zu besichtigen.

19. JUNI 2014

Dabei wurden wir von den Begleitern auf die besonderen Details dieses Regenwaldes aufmerksam gemacht. Im madagassischen Regenwald leben nur Kleintiere. Davon sind einige auch im Zürcher Zoo zu finden. Ohne unsere Führer hätten wir kaum das Chamäleon und die Lemuren (Halbaffen) entdeckt, die sich in den Bäumen verstecken. Die Riesenschildkröten jedoch waren nicht zu übersehen. Auch die exotischen Bäume sind beeindruckend. Der Baum des Reisenden sieht aus wie überdimensionale Bananenblätter. Auch der Kolabaum ist vorhanden, dessen Früchte ursprünglich zur Herstellung von Coca-Cola dienten. In Madagaskar hat die Erde nur eine dünne Humusschicht. Deshalb haben einige Bäume starke oberirdische Wurzeln, die wie Pfähle aussehen und mithelfen, den Baum zu stützen.

Dem Zoo ist auch ein Laden angegliedert, in dem Produkte aus Madagaskar gekauft werden können, besonders Schokolade aus madagassischen Kakaobohnen, Vanille-Stengel, Reis usw.

Nach dem Rundgang wurden wir im Zoo-Restaurant mit einem exotischen Menu verwöhnt, selbstverständlich mit madagassischem Reis.

Der Nachmittag stand uns zur Verfügung um den restlichen Zoo zu besichtigen. Hier lockte besonders das neu eröffnete Elefantengehege, das deshalb viele Besucher anlockte.

Überwältigt von den vielen Eindrücken, traten wir um 17 Uhr die Heimreise an, die staubedingt eindreiviertel Stunden dauerte.

 

Schaukarderei in Huttwil 2013

DSC04226Was ist attraktiver: Eine Schoggifabrik oder ein Schafwollverarbeitungsbetrieb? Nur 35 Teilnehmer meldeten sich dieses Jahr an, aber fünf mussten sich wegen Unpässlichkeiten wieder abmelden. Die Caillerfabrik zog letztes Jahr 49 Teilnehmer an. Und doch sah ich auch dieses Jahr auf der Heimfahrt nur zufriedene Gesichter!

4. MAI 2013

Am 4. Mai führte uns der SPV-Car zur Karderei in Huttwil (www.kamele.ch). Diese kauft von den Schafbesitzern die Wolle ab. Jede Schafrasse gibt andere Wolle, wertvolle und minderwertige, weisse, farbige. Somit ist auch der Verwendungszweck unterschiedlich. Die Wolle wird also zuerst sortiert. Nachher wird sie gewaschen, was zu 1/3 Gewichtsverlust führt. Beim Kardieren werden die losen Textilfasern ausgerichtet und zu einem Faserband aufgewickelt. Die Weiterverarbeiter übernehmen diese entweder zum Spinnen oder zur Herstellung von Vliesstoffen. Leider hat die schweizer Schafwolle einen schlechten Preis. Deshalb hat der Besitzer die Karderei zu einem ProSpeziaRara-Hof gestaltet. Wir konnten nicht nur verschiedene Schafrassen besichtigen, sondern auch mongolische Kamele (die den Winter ertragen), Lamas, Alpacas, Mohairziegen, Wollschweine.
Im Areal befinden sich auch sechs mongolische Jurten, die für Übernachtungen gemietet werden können.
Ein Renner scheint auch der grosse Verkaufsladen zu sein, wo alle Schafwoll-Endprodukte und sogar Spinnräder verkauft werden. Auf jeden Fall haben viele von uns die Gelegenheit zu einem Einkauf benutzt. Im firmeneigenen Restaurant gabs zum Apéro Schaf-Trockenfleisch, Schafwurst und Hobelkäse. 

Nachher fuhren wir ins Nachbardorf Lotzwil und genossen im Gasthaus Bad Gutenburg ein vorzügliches Mittagessen. Die Heimfahrt führte uns um den Napf herum. In Trubschachen hätten einige noch gerne einen Halt bei der Kambly-Fabrik gemacht. Aber die Zeit dazu reichte nicht. Zum Trost erhielten alle eine Zehnerpackung Kambly-Brezeli.

Bilder und Text: Alex Steiner