Ausflug Greifensee 2015

2015 06 04 12.13.04Was für ein Traumwetter an diesem Fronleichnams-Tag. Unsere starken Männer kamen bereits beim Einladen der 10 Rollstühle, 3 Elektrorollstühle und 6 Swisstracs ins Schwitzen. Der Kofferraum war randvoll. Dazu wurden noch 4 Rollstühle bei den Sitzplätzen fixiert.

4. JUNI 2015

Mit Spannung fuhren wir Richtung Maur, wo uns am Steg bereits ein Schiff zur See-Überquerung erwartete. Welch ein Genuss, diese 15-minütige Überfahrt nach Niederuster.

Das ganze Ufer des Greifensees ist Naturschutzgebiet. Es ist ein beliebter Wander- und Veloweg. Die Stadt Uster realisierte 2003 den 3 km langen Rollstuhlweg von Niederuster nach Greifensee. Glücklicherweise hat etwa die Hälfte des Uferweges eine Waldvariante, denn während der einstündigen Wanderung von 11 bis 12 Uhr brannte die Sonne bereits kräftig.

Pünktlich erreichten wir unser Restaurant zur alten Kanzlei, wo wir einen Saal für uns hatten, mit Blick auf das Kirchlein im alten Städtchen am See. Das Menu war der Region angepasst: Züri-Geschnetzeltes, wobei immerhin 11 der total 39 Personen Eglifilets im Teig bestellten.

Nach dem Essen hatten wir etwa 2 Stunden Zeit um das alte Städtchen mit der wunderbaren Parkanlage zu besuchen. In verschiedenen Gruppen sassen wir am See oder unter den Bäumen. Unsere Schwimmleiterin Fränzi liess sich ein Bad im See nicht nehmen. Wer noch Durst verspürte, besuchte das Parkrestaurant. Es war eine richtige Ferienstimmung, umso mehr als auch andere Leute an der Sonne lagen oder badeten.

16.45 Uhr traten wir die Heimreise – wiederum via Rapperswil – an. Wegen des Abendverkehrs erreichten wir unseren Ausgangsort Brändi Horw erst um 19 Uhr. Aber wichtiger war das schöne Gefühl, einen tollen Ausflug genossen zu haben.

Bilder und Text: Alex Steiner 

ZOO Zürich 2014

P1090247Bei sommerlichem Wetter startete unser SPV-Car mit 39 Teilnehmern nach Zürich. Trotz Stau waren wir pünktlich 10.30 Uhr vor der Masoala-Regenwaldhalle, wo uns das Freiwilligen-Team des Zoos empfing. Wir wurden in 7 Gruppen eingeteilt, um in unterschiedlichen Routen den Wald zu besichtigen.

19. JUNI 2014

Dabei wurden wir von den Begleitern auf die besonderen Details dieses Regenwaldes aufmerksam gemacht. Im madagassischen Regenwald leben nur Kleintiere. Davon sind einige auch im Zürcher Zoo zu finden. Ohne unsere Führer hätten wir kaum das Chamäleon und die Lemuren (Halbaffen) entdeckt, die sich in den Bäumen verstecken. Die Riesenschildkröten jedoch waren nicht zu übersehen. Auch die exotischen Bäume sind beeindruckend. Der Baum des Reisenden sieht aus wie überdimensionale Bananenblätter. Auch der Kolabaum ist vorhanden, dessen Früchte ursprünglich zur Herstellung von Coca-Cola dienten. In Madagaskar hat die Erde nur eine dünne Humusschicht. Deshalb haben einige Bäume starke oberirdische Wurzeln, die wie Pfähle aussehen und mithelfen, den Baum zu stützen.

Dem Zoo ist auch ein Laden angegliedert, in dem Produkte aus Madagaskar gekauft werden können, besonders Schokolade aus madagassischen Kakaobohnen, Vanille-Stengel, Reis usw.

Nach dem Rundgang wurden wir im Zoo-Restaurant mit einem exotischen Menu verwöhnt, selbstverständlich mit madagassischem Reis.

Der Nachmittag stand uns zur Verfügung um den restlichen Zoo zu besichtigen. Hier lockte besonders das neu eröffnete Elefantengehege, das deshalb viele Besucher anlockte.

Überwältigt von den vielen Eindrücken, traten wir um 17 Uhr die Heimreise an, die staubedingt eindreiviertel Stunden dauerte.

 

Schaukarderei in Huttwil 2013

DSC04226Was ist attraktiver: Eine Schoggifabrik oder ein Schafwollverarbeitungsbetrieb? Nur 35 Teilnehmer meldeten sich dieses Jahr an, aber fünf mussten sich wegen Unpässlichkeiten wieder abmelden. Die Caillerfabrik zog letztes Jahr 49 Teilnehmer an. Und doch sah ich auch dieses Jahr auf der Heimfahrt nur zufriedene Gesichter!

4. MAI 2013

Am 4. Mai führte uns der SPV-Car zur Karderei in Huttwil (www.kamele.ch). Diese kauft von den Schafbesitzern die Wolle ab. Jede Schafrasse gibt andere Wolle, wertvolle und minderwertige, weisse, farbige. Somit ist auch der Verwendungszweck unterschiedlich. Die Wolle wird also zuerst sortiert. Nachher wird sie gewaschen, was zu 1/3 Gewichtsverlust führt. Beim Kardieren werden die losen Textilfasern ausgerichtet und zu einem Faserband aufgewickelt. Die Weiterverarbeiter übernehmen diese entweder zum Spinnen oder zur Herstellung von Vliesstoffen. Leider hat die schweizer Schafwolle einen schlechten Preis. Deshalb hat der Besitzer die Karderei zu einem ProSpeziaRara-Hof gestaltet. Wir konnten nicht nur verschiedene Schafrassen besichtigen, sondern auch mongolische Kamele (die den Winter ertragen), Lamas, Alpacas, Mohairziegen, Wollschweine.
Im Areal befinden sich auch sechs mongolische Jurten, die für Übernachtungen gemietet werden können.
Ein Renner scheint auch der grosse Verkaufsladen zu sein, wo alle Schafwoll-Endprodukte und sogar Spinnräder verkauft werden. Auf jeden Fall haben viele von uns die Gelegenheit zu einem Einkauf benutzt. Im firmeneigenen Restaurant gabs zum Apéro Schaf-Trockenfleisch, Schafwurst und Hobelkäse. 

Nachher fuhren wir ins Nachbardorf Lotzwil und genossen im Gasthaus Bad Gutenburg ein vorzügliches Mittagessen. Die Heimfahrt führte uns um den Napf herum. In Trubschachen hätten einige noch gerne einen Halt bei der Kambly-Fabrik gemacht. Aber die Zeit dazu reichte nicht. Zum Trost erhielten alle eine Zehnerpackung Kambly-Brezeli.

Bilder und Text: Alex Steiner