Rollstuhlclub Zentralschweiz

Er wird getragen von der Dachorganisation der Schweizer Paraplegiker-Vereinigung (SPV) und den Aktiv- sowie Passivmitgliedern des Rollstuhlclubs Zentralschweiz.

Rollstuhlsport auf höchstem Niveau

Es sind einige Top Athleten beim Rollstuhlclub Zentralschweiz, dennoch, auch auf breiter Ebene wird Sport getrieben.

weiterlesen

Rollstuhlbasketball,
das schnellste Spiel auf Rädern

Die Rollstuhl-Teamsportart welche Vergleiche eins zu eins zulässt!

weiterlesen

Ausflüge, dabei sein und geniessen

Der Rollstuhlclub rollt immer wieder durch die Schweiz

weiterlesen

Aussergewöhnliches ist selbstverständlich 

Es sind die nicht alltäglichen Dinge die das Leben reich machen! Zum Beispiel Tanzen..

weiterlesen

Eine gemütliche Feier

Jahresendfeier 2018

 RCZS Jahresendfeier 2018 P1020919

Wieder einmal hat uns das Team des Seminarhotels Nottwil verwöhnt. Die Aula des Schweizerischen Paraplegikerzentrums war dekoriert wie es sich für ein grosses Fest gehört. Auf den Tischen lagen Äpfel, Nüsse und Mandarinen. Kerzenlicht gab dem ganzen eine besondere Stimmung. Da wir kurz vor St. Nikolaus beisammen waren, gab es für jeden ein Klaussäckli zum Mitnehmen.

Wie jedes Jahr fanden sich eine grosse Zahl Mitglieder und ihre Begleitung ein (insgesamt 92 Personen). Zuerst gab es bei einem feinen Apéro die Gelegenheit, sich auszutauschen. Danach suchten sich die Teilnehmer einen Platz an einem der schön dekorierten Tische. Während dem Essen spielte Nikolaus Jakober mit seinem Alphorn auf. Das Alphorn war lange Zeit ein Werkzeug der Hirten. Es diente dazu, die Kühe von der Weide zum Stall zu rufen, wenn es Zeit fürs Melken war. Heute ist es ein Traditionsinstrument der Schweiz. Die warmen Klänge dieses Instrumentes gaben dem Abend eine angenehme Untermalung. 

Bilder von Teilnehmern zu den drei Themen «Heimat», «Wo es mir besonders gefällt» und «Meine Freunde und Familie» wurden während der Feier auf eine Leinwand projiziert. Sie gaben der Veranstaltung eine persönliche Note und zeigten auf, wie schön unsere Heimat ist und wie wichtig Familie und Freunde sind. 

Die Teilnehmer der Jahresendfeier unterhielten sich angeregt. Wieder einmal war es eine Gelegenheit, Neuigkeiten auszutauschen und das Gemeinschaftliche zu erleben. 

Text und Bilder Daniel Stirnimann

Führung durch die Sammlung Rosengart

Samstag, 10. November 2018

RCZentralschweiz.ch KF Rosengart 1020860

Das Interesse an der Führung durch die Sammlung Rosengart unter dem Thema «Künstlerische Herausforderungen, Lebensschwierigkeiten – wie reagieren Künstler darauf?» war gross. Die aus Platzgründen maximale Teilnehmerzahl von 20 war schnell erreicht. Mit spürbarer Begeisterung, ja Leidenschaft für die Kultur führte uns die Kuratorin Frau Dr. Martina Kral durch die Sammlung. Sie konzentrierte sich dabei auf wenige Künstler und zeigte uns an meist einem einzigen ausgesuchten Bild, welchen Herausforderungen sich der jeweilige Künstler stellen musste.

Gleich zu Beginn zeigte uns Frau Kral einen Künstler, den der Alkohol schon im Alter von 12 Jahren fest im Griff hatte. Maurice Utrillo hat nie erfahren, wer sein Vater war. Seine Mutter, angeleitet von einem Arzt, zeigte ihm die Welt der Malerei. Diese half zwar nicht gegen seine Alkoholabhängigkeit, aber er war schnell erfolgreich damit. Utrillo malte mal intensiv, um gleich darauf wieder betrunken auf dem Gehsteig vorgefunden zu werden.

Chaim Soutine wiederum, das Kind eines Flickschneiders, wollte kein Handwerker werden. Stattdessen wanderte er von seiner Heimat, einem kleinen Dorf in Litauen, aus nach Paris. Er lebte bitterarm und gab sein Geld eher für Malereibedarf aus als für das Essen. Er malte auf Wände und kleine Papierfetzen, wenn er nichts anderes fand. Und dann plötzlich, nach vielen Jahren, verkaufte er auf einen Schlag eine grosse Anzahl Bilder. Von da an gab es eine Nachfrage nach seinen Bildern und er lebte unter finanziell besseren Verhältnissen.

Amedeo Modigliani ist mit 35 Jahren an Tuberkulose gestorben und war schon als Junge krank. Ob er wirklich in einem Fiebertraum zur Malerei kam, ist nicht belegt, aber mindestens eine interessante Legende. Modigliani wurde von seiner Mutter finanziell unterstützt. Berühmt berüchtigt wurde er durch seine Aktbilder. Sie wurden in der damaligen Zeit als skandalös empfunden. 

Marc Chagall hingegen war zuerst sehr erfolgreich und lebte wie viele Künstler in Paris. Während eines Aufenthaltes in seiner Heimat, der eigentlich nur für wenige Wochen geplant war, brach der Erste Weltkrieg aus, wodurch die Grenze geschlossen und eine baldige Rückkehr nach Paris unmöglich wurde. Es gelang ihm schliesslich, nach Berlin zu kommen. Dort machte er einen Teil seiner Bilder zu Geld, um es aber gleich wieder zu verlieren. Die damalige Inflation liess den Erlös seiner Bilder buchstäblich in Luft aufgehen. 

Der letzte vorgestellte Künstler war Paul Klee. Er geriet in die Wirren des 1. Weltkriegs und wurde ins Militär eingezogen. Glücklicherweise überstand er den Krieg unverletzt. Er erlang eine gute Position als Professor an der staatlichen Kunstakademie Düsseldorf. Aber dann ergreifen die Nationalsozialisten in Deutschland die Macht. Klee wurde denunziert und fristlos entlassen. Teile seiner Bilder wurden als «entartete Kunst» konfisziert. Kurz darauf erkrankte er und musste deswegen seine Arbeit phasenweise ganz einstellen. 

Die Ausführungen von Frau Dr. Kral zu diesen Bildern war so lebendig, dass es über fast 90 Minuten hinweg mucksmäuschenstill war. Alle hörten den Geschichten gebannt zu. Beim anschliessenden leckeren Mittagessen im Restaurant Bellini war eine angeregte Unterhaltung zu hören und die Teilnehmer äusserten sich begeistert von der Führung.

Text und Bilder Daniel Stirnimann

 

Wow, soviele Medaillen!!!

Gol und Bronze Berlin2018

Vom 20. – 26. August 2018 fanden in Berlin die Leichtathletik-EM statt.

Wir gratulieren den sehr erfolgreichen Atlethen des Rollstuhlclub Zentralschweiz zu ihren grossartigen Erfolgen in der deutschen Hauptstadt.

 

Manuela Schär T54: Gold 1500 m und 5000 m 

Alexandra Helbling T54: Gold 400 m; Silber 200 m, 800 m und 1500 m;  Bronze  100m 

Patricia Eachus-Keller T54: Bronze 400 m

Tanja Henseler T53: Gold 100 m, Bronze 200 m und 400 m 

Beat Bösch T52: Silber 100 m, Bronze 400 m 

Fabian Blum T52: Bronze 1500 m 

Bojan Mitic T34: Bronze 100 m, 400 m, 800 m 

Marcel Hug T54: Gold 800 m, 1500 m und 5000 m

 

Impressionen zur Leichtathletik EM 2018 in Berlin: Fotos von Daniel Streit/Swiss Paralympic

 

Bitte die für das Benutzerkonto hinterlegte E-Mail-Adresse eingeben. Der Benutzername wird dann an diese E-Mail-Adresse geschickt.


Sportarten

 


Kultur


Club